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Krakowskie Biuro Festiwalowe
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Dieser Veranstaltungskalender richtet sich an alle, die ihren Urlaub in Polen verbringen wollen. Der Kalender hilft Ihnen beim Planen des Aufenthaltes. Hier finden Sie Termine, Orte und Tipps: Der Event-Kalender für einen bunten Urlaub in Polen!
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Heineken Open’er Festival 2012! |
Bon Iver, Wiz Khalifa, Friendly Fires and
Bat for Lashes added to Open’er Festival 2012 line-up
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| Zingaro BATTUTA |
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von Tuesday, 13. May 2008 bis Wednesday, 28. May 2008 Täglich |
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Aufrufe : 1699 |
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Zingaro BATTUTA 13-28 Mai 2008 Zwischen dem dunklen Grünen von Transsilvanien mit tausend von Bergen und dem zarten Grass von Moldawienebene, breiten sich Wiesen- und Waldflächen aus, ohne Zäune, ohne Verhaue. Gerade aus diesen Ländern, oder aus Ländern die noch mehr entfernt sind, kommen die Musiker, Musiker der Gruppe Transsilvanien Taraf aus Cluj – Napoca und Musiker der Orchester Shukar aus Zece Prajini in Moldawien. Söhne von Indien, Erben der Wanderung durch Zentralasien. Man nennt sie, abhängig von Ort, Romanes (Romani), Zigeuner, Sinti, Gypses, Tziganes – Namen die, mehr oder weniger die Wanderer als soziale Randgruppe bezeichnet haben, Namen die sie während der nächsten Etappen der Wanderung nach Westen ständig begleitet haben. In Rumänien haben sie Rumänisch, Ungarisch manchmal auch Deutsch gelernt. Zur Zeit des Kaiserreichs bekleideten sie noch die, den Sängern und Beratern der Fürsten gebührende Stellen, und hatten deshalb auch große Pferde- und Viehherden. Die Sprache, die sie untereinander benutzt haben – Romanisprache, die sich aus dem Sanskrit herleitet und andere indoeuropäische Wörter, haben gleichzeitig ihre Spiegelung in heutigen Sprachen gefunden. So war zum Beispiel mit dem Wort „Battuta” – eine Bezeichnung für Zigeunerspiel, das auf Sprache der Romanes oder rumänische Sprache zurückgeht und ein Namen der Spektakel ist. Barnabas zieht aus dieser Energie im Spektakel „Battuta”. Er zeigt, einer nach dem anderen, die wichtigsten Elemente dieser Spiel und wahrscheinlich enthüllt er auch ein bisschen die Geheimnisse, denn außer dem Hauptmusikthema ist nicht nur Erinnerung an das Schicksal der Zigeuner in Zentraleuropa Ziel dieser Spektakel . Bartabas zuerst in rumänischer Gärten, dann wieder nach Aubervilliers zurückkommend hört aufmerksam die Musik der Moldawienblaskapelle (Klarinette, Trompete, Saxophon, Waldhorn, Bariton, Bass, caisse), die zum Hochzeiten und Beerdigungen spielte, so wie den Rhythmus von fünf Streichinstrumenten von Tarafa (Geige, Bratsche und Kontrabass), die zum Tanz aufspielen zu. Diese Musik zwingt zum Nachdenken, und manchmal sogar zum Weinen. Die Melodien und der Rhythmus sind immer durch äußere Einflüsse, dank den Völkern, die sie zufällig während seiner Wanderung durch verschiedene Länder begegneten, anreichert. Anregend für sie sind türkische, jüdische, arabische Melodien, so wie auch Melodien, die aus Korsika stammen. Sie sind auch von der Rumba, dem Walzer, dem Foxtrott und verschiedenen ungarischen und auch slawischen Melodien, so wie auch von Musik der Balkankomponisten fasziniert. Diese stolzen Musiker spielen einerseits eine typische Volksmusik, andererseits aber sind sie ohne weiteren technisch unheimisch begabt. Sie flechten zusammen, adaptieren und ausnutzen alle Melodien, die sie hören und verursachen, dass die Musik explodiert wie Feuerwerke, die einen Kavallerist im Galopp begleiten, der früher ein Kinderrebell war, mit Einbildungskraft einer ewigen Wanderer, der in einem Haufen von Gerümpel eine Filmrolle, zerstreute Bücher, eine im Sonne glänzende Hundeleine und beschädigte Autos aussuchte. In diesem Lager der Gebrauchsachen nur Pferde sind frisch, makellos, mit glänzendem Haut, Pferde die Menschen und ihre Aufregung einigermaßen von oben herab ansehen. Bartabas versinkt in diesen Erinnerungen und schlägt uns eine Reise vor, eine Wanderung in die Welt der Kindheit wo sich, ohne Ende miteinander verflechten – Seiten aus Comics, die wichtigsten Momente der Cowboyfilmen, Fragmente der Filmen von Tex Avery, Gebrüder Marx oder auch Rene Claire mit seinen sagenhaften Verfolgungen, Familienfotos und Hochzeitsfotos, wo wir unerschütterliche Bräute in Weiß sehen, die über das Unbekannte träumen. Alles das hat er mit scharfer Musiksoße zubereitet, so wie das Fellini selbst mag. Die Helden von diesen Erinnerungen, in gut geschnittenen und angepassten Gehrocken mit gekreuzten Hosenträgern laufen neben den Pferden und die Mädchen in blutroten Spitzenkleider, die mehr den Goldgräbern ähnlich sind oder Feria Tänzerin aus Sevilla als den Zigeunern aus Zentraleuropa.  Ausgedachte, harmlose Welt ist wie ein Art Spiel – wie Verstreuung des Puzzles in den Wind, die leicht sind und in der Schwebe verharren, in der Schwebe die von einem Wandervögel, der in der Luft schwimmt versinnbildlicht ist, ein Vögel der, kaum die Erde berührend, den Vorstellungen der Träume von schlanken Akrobaten begleitet. Unaufhörlicher Galopp von Bartabas hat aber gleichzeitig seine innerliche Logik. Die Logik von Bartabas verbindet die Träume, ein mit dem anderen, wie in einem Handwerk, das man nie aufhört zu weben. Die Aufeinanderfolge, so wie Interpretation der Sequenzen von einem genauen Zuschauer würde vielleicht eine Antwort auf Frage geben, ob es möglich ist schöpferische Begeisterung in Ordnung zu bringen. Das immer wiederholende Thema - eine Braut die auf einem Pferde entflieht, willenlose, enttäuschte und streitlustige, bestimmt die Hauptachse von Battuta Es ist die eigentliche Perspektive, die mit Begehren, oder auch mit einer naiven Reinheit und verlorenen Illusionen zusammenhängt. Junge Frau im Galopp auf einem weißen Ross, deren Hände sich wie Flügel erheben, an Kugel, aufgehängt, die mit Hell erfüllt sind. Sie wandert durch ein für Radaumacher typisches Leben (Leben von reifenden Teenagern). Sie verändert sich, um letztendlich, nach einige zehn riskanten Figuren mit einem Bär, der aus einem Lager wie ein sexuales Zeichen hinausgetragen wurde, seine Beteiligung im Spektakel mit einer Fahrt in einer Kutsche zu beenden, wo sie ein rosiges Neugeborene und ein kleines Bärchen stillt. Der Braunbär begleitet in vielen altertümlichen Mythen die Mondfinsternisse. Er kann rituell rasiert werden, wie in Pyrenäen den Namen Johan Bär annehmen, und Nachkomme zeugen, die halb Menschen sind oder wie in Portugal wegen Vergewaltigung eines jungen Mädchens getötet werden. In vielen Ländern wurde er ins Leben zurückgerufen und wird ein weißer Held, der eine Metapher wilder, raubgieriger Gedanke ist. Das in ganzem Spektakel anwesendes Wasser ist paradox der einige unveränderlich Element der sich in Verwirrung nicht bewegt, sonder ruhig fließt, also im Moment seiner Erscheinung in der Welt einer Selbstreinigung unterliegt.  Die Wasserhose, ein Weltzentrum, die sich in der Mitte der Bühne ergießt, symbolisiert FruchtbarkeitVölker der Erde und unterzeichnet gleichzeitig Labilität der Zeit und Vergänglichkeit des Wettlaufes aller Teilnehmer, um den ungeheueren Uhrzeiger herum . in Vorstellungen einer Hälfte der Der Vogel, Wandervogel, Wandertier und gleichzeitig Herrscher in diesem Spiel, das seinen Namen trägt, löst das Geheimnis des Labyrinthes und sucht nach Licht, Symbol des Sieges über Störungen des Daseins und der Gewöhnungen. Der Vögel ist in allen Spektakel von Zingaro anwesend. Er ist wie ein Talisman, wie Kind von Bartabas, eine Entlehnung von Niels Olgerson (Hauptperson aus einem französischen Märchen), der Kontinente durchwandert und lacht beim Anblick von Erdwesen in emsiger Eile.  All diese Spiele -– Austausch von Hüten, Auswerfen von Mützen, Doppelpferderennen, Geige- und Waldhornübungen des Helden a la Chagall, auf dem Pferde im Galopp, ohne Sorge um Aufrechthaltung im Sattel, bilboquet (Kinderspiel in dem man ein – Stäbchen mit einer Kugel mit Hilfe eines Bindfaden verbindet, ein Spiel das die Schönheiten von Henry III an das Spiel mit sexualem Hintergrund verglichen haben), akrobatischer Striptease des jungen Mannes mit Haarknoten, der aus dem Buch Afrikanische Impressionen von Raymond Roussel kommt – sie regen zum Lachen an, es ist aber kein zerstörendes Lachen, sondern ein fröhliches Lachen, der mit Entdeckung einer Überraschung zusammenhängt. Es geht hier nämlich nicht um einen Spott, sondern eher um Surrealismus. Eine merkwürdige Sammlung von Karriolen, Fuhrwerken, verschiedenen Fahrzeugen, wie zum Beispiel Kraftdreiräder, Karosserien 2cv und Sammlung dessen, was sie transportieren: berühmte Braut, Pfeifenraucherin, eine Person die ein Bad nimmt, oder ein rares Beefsteak isst, Kloßliebhaber, Kartenspieler, einen Kartonträger, der vor der Vogelgrippe fliehen will, Madonna in der Unterwäsche, einen Leichenwagen, alles mit angehäufter Leidenschaft, die unserer Vorstellungskraft eine Reise durch verbotene Gebiete ermöglicht. Schallendes Gelächter. Wen von euch nie ein künstliches Lachen ergriffen hat, genauso strafwürdig, wie ungelöscht, der oft eine ausgetrunkene Flasche begleitet? Die Geschwindigkeit, und Mangel an einer Pause zwischen den Bildern, die aufeinender in teuflischem Tempo folgen, sind auch mit einem symbolischen Element verbunden. Man stellt die Frage nach dem Ziel. In welche Richtung gehen Menschen und Sachen in einem so schnellen Tempo der Ereignisse? Wer verfolgt sie? Ein schrecklicher Sturz auf einen Stein oder in eine Teufe, ruft trotz alldem ein Freudenausbruch hervor und es entsteht die Frage – sind sie im Stande bis Ende des Rennes auszuhalten. Und hier verschwindet das Lächeln. In der Geschwindigkeit steckt ein Korn des eigenen wahren Zerfalls und geht an das Gefahr angespannt vorbei. Diese Anspannung, kann man nicht betrügen. Ach, wie tröstet uns das Musik, das wir am Ende der Verfolgung um den Kreis herum hören, beruhigende Melodien. Helle Pferde sammeln sich, regungslos um die transparente Säule herum, die immer kleiner wird, tropfenweise und letzt endlich trocknet sie aus. Freiheitshymne, ein Gesang zu Ehren von Risiko und Unsicherheit. Um uns zu unterhalten, zeigt uns Barnabas wahnsinnige Folge von unsinnigen Situationen, die einem Spott dienen, aber gleichzeitig zeigt uns auch Tausende von kleinen Unannehmlichkeiten, die menschliches Leben abschwächen. Sie sind wie kleine boshafte Insekten, die den Pferden immer begleiten, schnellen, hellen, denen die Insekten ganz egal sind, Pferden auf die alle Änderungen und allgegenwärtige Verwirrung keinen Einflug haben. Françoise Gründ Fot. Antoine Poupel Bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft sind wir Ihnen gerne behilflich. Schreiben Sie bitte an uns an:
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